KI-Schulung · KI-Kompetenz · Art. 4 AI Act

KI-Schulung für Unternehmen, die sich nachweisen lässt.

Ihre Leute nutzen KI längst, ob mit oder ohne Freigabe. Wir schulen Belegschaft und Führung im Umgang mit KI im Arbeitsalltag, mit Ihren Werkzeugen und Ihren Regeln. Am Ende liegt ein Nachweis vor, was geschult wurde, wer teilgenommen hat und nach welcher Richtlinie.

Der Anlass

Die Frage kommt vom Datenschutz­beauftragten, nicht vom Gesetz.

Irgendwann fragt jemand, was Sie getan haben, damit Ihre Mitarbeitenden KI sicher nutzen. Das kann der Datenschutzbeauftragte sein, ein Großkunde mit Lieferantenfragebogen oder die Revision nach einem Vorfall mit kopierten Kundendaten in einem Chatfenster. Eine Rundmail mit „Bitte keine vertraulichen Daten eingeben“ beantwortet diese Frage nicht. In unseren Workshops zeigt sich meist in der ersten Stunde, dass etwa die Hälfte der Teilnehmenden KI privat nutzt. Im Betrieb geschieht das dann ohne Regel, die jemand kennt.

Einordnung

Was Art. 4 AI Act heute sagt.

Art. 4 der KI-Verordnung ist durch den Digital Omnibus geändert worden (Verordnung (EU) 2026/1744, Amtsblatt vom 24. Juli 2026). Nach der neuen Fassung ergreifen Anbieter und Betreiber von KI-Systemen Maßnahmen, um die Entwicklung der KI-Kompetenz ihres Personals zu unterstützen. Ein bestimmtes Kompetenzniveau wird ausdrücklich nicht verlangt. Damit rückt in den Vordergrund, ob ein Unternehmen geeignete Maßnahmen geplant, durchgeführt und festgehalten hat.

Stand: November 2026. Einordnung, kein Rechtsrat. Welche Pflichten in Ihrem Haus greifen, hängt vom konkreten Einsatz ab. Primärquelle: EUR-Lex, Verordnung (EU) 2026/1744.
Inhalte

Was in der Schulung passiert.

Eine Schulung findet bei Ihnen im Haus statt, eine Gruppe umfasst bis zu zwölf Personen. Gearbeitet wird mit den KI-Werkzeugen, die Ihre Leute tatsächlich nutzen oder nutzen sollen.

Was KI kann und wo sie danebenliegt

Sprachmodelle formulieren überzeugend, auch wenn der Inhalt falsch ist. Die Teilnehmenden üben an eigenen Beispielen, Ergebnisse zu prüfen, bevor sie weitergegeben werden.

Welche Daten nicht hineingehören

Kundendaten, Personaldaten, Angebote, Quellcode. Wir gehen durch, was bei Ihren Werkzeugen mit eingegebenen Daten passiert und wo die Grenze im Alltag verläuft.

Schatten-KI und freigegebene Werkzeuge

Welche Werkzeuge bei Ihnen erlaubt sind, wer sie freigibt und was mit privaten Konten geschieht. Wo es noch keine Regel gibt, entsteht im Termin ein Entwurf.

Ihre Nutzungsrichtlinie

Die Schulung arbeitet mit Ihrer Richtlinie, nicht mit einer allgemeinen Vorlage. Fehlt sie, schreiben wir sie vorher gemeinsam mit Ihnen.

Rollen statt Gießkanne

Sachbearbeitung braucht andere Inhalte als Führungskräfte oder IT. Wir teilen die Gruppen nach dem, was die Leute mit KI tatsächlich tun.

Der Nachweis

Teilnehmerliste, Datum, behandelte Inhalte und Version der Richtlinie in einem Dokument, das Sie ablegen und auf Nachfrage vorlegen können.

Abgrenzung

Schulung, Seminar oder Workshop?

Die KI-Schulung richtet sich an alle, die KI im Arbeitsalltag nutzen. Unsere Seminare sind für die Menschen, die KI im Haus verantworten: KI-Sicherheit, Kontrolle über KI-Agenten, Nachweisführung. In einem Workshop arbeiten wir einen Tag lang an Ihrem eigenen Fall und Sie gehen mit einem fertigen Ergebnis heraus, etwa Ihrem KI-Inventar oder Ihrer ersten Richtlinie.

Preis

Angebot nach Gruppen­größe.

Der Preis hängt von der Zahl der Gruppen und Termine ab. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, wer geschult wird und ob eine Nutzungsrichtlinie schon existiert. Danach erhalten Sie ein Festpreisangebot. Alle Preise netto zzgl. USt.

FAQ

Häufige Fragen zur KI-Schulung

Ist eine KI-Schulung für Mitarbeitende Pflicht?
Art. 4 der KI-Verordnung verlangt in der Fassung des Digital Omnibus (Verordnung (EU) 2026/1744) von Anbietern und Betreibern, Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz ihres Personals zu ergreifen. Ein bestimmtes Niveau muss nicht garantiert werden. Eine Schulung ist eine solche Maßnahme, aber nicht die einzig mögliche. Ob und in welchem Umfang das Ihr Unternehmen betrifft, hängt vom konkreten Einsatz ab. Einordnung, kein Rechtsrat.
Was bekommen wir als Nachweis?
Ein Dokument mit Teilnehmerliste, Datum, behandelten Inhalten und der Version Ihrer Nutzungsrichtlinie, die der Schulung zugrunde lag. Es ist so aufgebaut, dass Sie es ablegen und bei einer Nachfrage von Datenschutz, Revision oder Kunden vorlegen können.
Reicht nicht ein E-Learning?
Für allgemeines Grundwissen kann ein E-Learning genügen. Es kennt aber Ihre Werkzeuge und Ihre Regeln nicht. Die meisten Fehler entstehen genau dort: bei der Frage, welche Daten in welches Werkzeug dürfen. Diese Frage beantworten wir an Ihren Beispielen.
Was kostet die KI-Schulung?
Der Preis richtet sich nach Zahl der Gruppen und Termine. Nach einem kostenlosen Erstgespräch von 30 Minuten erhalten Sie ein Festpreisangebot, netto zzgl. USt.
Wir haben noch keine KI-Richtlinie. Ist das ein Problem?
Nein. Dann schreiben wir sie vor der Schulung gemeinsam mit Ihnen, als eigenen Termin oder im Rahmen eines Workshops. Ohne Richtlinie bleibt eine Schulung allgemein, mit Richtlinie wird sie verbindlich.
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